Unsere Winzer:

Maurice Vesselle

Zum Champagner AngebotAusschließlich Grand Cru Lagen - 7,5 Herktar - bewirtschaftet Maurice seit 1955 (!) in und um Bouzy an der Côte des Noirs, darauf legt er wert, darauf ist er stolz und das kann er. Qualitätsmäßig ist das hier oberste Liga traditioneller Winzerwertarbeit, naturnah organisch und HVE-zertifiziert. Inzwischen helfen ihm seine beiden Söhne Didier und Thierry. Finesse und Frische sind sein Credo, mit all seinner Erfahrung verfeinert Maurice gekonnt die Kraft seiner Pinot Noirs.

Der "Einstieg" mit der Cuvée Réservee Extra Brut lässt schon die Zunge schnalzen, "ça chatouille" sagt Maurice, das kitzelt, weil's für den Grundwein keinen biologischen Säureabbau gibt und die Dosage mit 2g/l sehr zurückhaltend ist. Ultraerfrischend in Grand Cru Bereich, das hat was. Vom raren Rosé Grand Cru konnten wir ihm ein paar Démis "abschwatzen", hier wartet feinste Himbeerfrucht im Grand Cru-Format. Und schließlich der herausragende und soeben freigegebene Millésime 2008 (!), auch hier keine Malolaktik, unglaubliche Balance mit enormen Lagerpotenzial, das beweist er auch mit immer noch verfügbaren Schatzkammer-Millésimes aus Jahrgängen, die zurückgehen bis 1976. (auf Anfrage) Wir ziehen den Hut vor Maurice und seinen Söhnen: Perfekte GrandCru-Lagen, perfektes Champagnerhandwerk - nicht ganz günstig, aber jeden Euro wert.

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Erlande & Gilbert Cordeuil

In den 50er Jahren begannen Gilberts Eltern mit den ersten Pflanzungen in Noé les Mallets, inzwischen leitet Tochter Erlande den Betrieb, gemeinsam mit ihrem Vater. Schritt für Schritt sind Erlande und Gilbert in den letzten 20 Jahren konsequent den Weg in Richtung naturnahen Anbaus gegangen, im Sommer 2020 war es dann soweit: der 5 Hektar große Betrieb ist vollständig biozertifiziert.

Und: Erlande und Gilbert greifen möglichst wenig in das Geschmacksprofil ihrer Champagner ein. Hier wir kein Champagner "gemacht", sondern ist von Bio-Anbau bis zum überdurchschnittlich langen Hefe- und Flaschenlager im Keller (mindestens 6 Jahre!, möglichst wenig Dosage) immer eine unverfälschte Abbildung von Terroir, Traube und Jahrgang. Cordeuils Champagner sind immer auch perfekte Speisenbegleiter, nicht umsonst steht am Eingang zum Keller der Sinnspruch: Eine Mahlzeit ohne Champagner ist wie ein Tag ohne Sonne.

Schließlich: Wo bekommt man heutzutage noch einen so perfekt gereiften Champagner aus Top-Jahrgängen zu einem vernünftigen Preis her? Hier, bei Champagne Cordeuil Père et Fille und Champagnerdirekt.

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Le Brun de Neuville/Gilles Balthasar

Normalerweise finden Sie bei champagnerdirekt.de ausschließlich Récoltants-Manipulants, also Winzer, die mit eigenen Rebflächen handwerklichen und individuellen Champagner herstellen und vermarkten. Hier machen wir sehr gerne eine Ausnahme für die Kooperative "Le Brun de Neuville" im Süd-Westen der Champagne. Kellermeister Gilles Balthasar leitet hier seit 1982 die Geschicke, kompromisslose Qualität ist sein Credo.

Die Trauben für die Champagnererzeugung stammen von 60 Winzern aus 12 Gemeinden an der Côte de Sézanne, 90% sind Chardonnay, der Rest Pinot Noir. Damit Frucht, Frische und Balance erhalten bleiben, arbeitet Gilles hauptsächlich mit INOX-Stahltanks, lediglich 10% werden behutsam im Holzfass ausgebaut. Uns hat die stilistisch breite Auswahl auf extrem hohem Niveau sehr beeindruckt, vor allem die Millésimes mit ultralangem Hefelager.

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Olivier et Bertrand Bouvret

Schon 1986 pflanzte Olivier Bouvret den ersten Weinberg, 2001 stieg dann sein Bruder Bertrand in den Betrieb in Merrey sur Acre an der Cote de Bar ein. Mit dem Bau der eigenen Kellerei wurden beide zu Reoltants-Manipulants, seither stellen die Bouvrets naturnah ihren eigenen Champagner her. Düngung mit rückstandfreiem Kompost, keine chemische Schädlings- oder Unkautbekämpfung. Die Parzellen werden einzeln vinifiziert, damit das Makrenzeichen von Champagne Bouvret - die perfekte Balance - gewährleitet werden kann. Auf dem Weg dorthin ist für Betrand, der für den Keller zuständig ist, die Menge der Dosage Mittel zum Zweck. "Mit diesen höchstens '4g pro Liter'-Gläubigen kann ich wenig anfangen", sagt Bertrand, "jede Cuvée braucht zur perfekten Balance die richtige Dosage, mal mehr, mal weniger." Und grinsend berichtet er dann von Pariser Weinsnobs, die ihm bei einer Blindprobe zunächst die Dosage von 8g/l nicht glauben wollten. Und dann noch ein Glas "La Perle" orderten...

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Beurton&Fils

„Le Goût de l‘Effort“, etwa "Hingabe, die man schmeckt!" Nichts beschreibt das Champagnerhaus Beurton&Fils besser. Bereits seit 1893 beherzigt die Winzerfamilie diese Haltung, lebt diese Werte. Benjamin Beurton und seine Frau Katy sind Winzer aus Leidenschaft und führen das Lebens- und Handwerk der Eltern Gérard und Marinette Beurton in fünfter Generation weiter. Das 10ha-Familienweingut liegt in Cuchery am rechten Ufer des Marne-Tals und produziert als Récoltant Manipulant keine 50.000 Flaschen. Der Drang nach Perfektion über das gesamte Sortiment treiben Katy und Benjamin an. Das Ergebnis: schmeckbare Individualität von der Cuvée 424 und den Millésimes „La Besogne“ und „La Quille“, über den verrückten “Follement Rosé“ bis hin zu den extrem raren, individuellen und einzigartigen Lagenchampagnern „Les Chapelleries“ und „Les Vaches“.

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André Goutorbe & Fils

Die Goutorbes sind eine alteingesessene Winzerfamilie, die Weinberge um Damery bewirtschaften sie schon seit 1875. In vierter Generation hat André Goutorbe seit 2000 die Leitung inne. Die zwölf Hektar Rebflächen der Goutorbes liegen im Marnetal in der Nähe von Épernay. Die Spezialität des Hauses ist die lange Reifung "sur lie", jede Cuvée verbleibt mindestens drei Jahre auf der Hefe. Der Stil des Hauses sind weichere, weinigere und komplexere Champagner, dazu absolvieren sie normalerweise die zweite, malolaktische Gärung. Aber nur, wenn dies von Natur aus geschieht, was z.B. beim "Zéro Dosage" (Bekommt im Guide Hachette 2021 hervorragende 2 Sterne) von Barrique zu Barrique unterschiedlich ist. André lässt der Natur eben freien Lauf, dazu natürlich Handlese und beste Handwerkskunst im Keller. Der althergebrachte "Schnur"-Verschluß à l'ancienne "ficelle" ist kein Marketinggag, sondern Ausdruck gelebter Winzertradition.

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Copin Cautel

Philippe Copin ist Winzer in vierter Generation in Vandières im Herzen des Marnetals. Gemeinsam mit seiner Frau Séverine Cautel - seit 2011 ist sie nach alter Tradition im Namen des Champagnerhauses präsent - bewirtschaftet er als Recoltant-Manipulant mit Leidenschaft und handwerklichem Können gut vier Hektar eigene Rebflächen in Chouilly, Mareuil-sur Ay, Ay und Vandières. Umweltschonend werden die drei traditionellen Champagner-Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Meunier angebaut. In der französischen Weinbibel "Guide Hachette" wird er regelmäßig für sein Sortiment ausgezeichnet, allein der Millésime räumt seit 2010 regelmäßig zwei Sterne ab. Die Grande Réserve und aktuell auch der Tradition (GH 2022) wurden ebenfalls mit zwei Sternen dekoriert.

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Frédéric Maletrez

Das Weingut von Frédéric Maletrez liegt südlich von Reims, sein Champagner wird aus allen drei traditionellen Champagner-Rebsorten (Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir) gewonnen. Wir haben Frédéric als freundlichen, unkomplizierten und humorvollen Menschen kennengelernt. Bei seinen Champagnern aber macht er keinerlei Kompromisse: "Penible Weinbergsarbeit, strengste Selektion der Trauben und Sorgfalt im Keller ... sonst nichts!" sagt er und lächelt verschmitzt. Um uns dann eine Kollektion zu präsentieren, die ihresgleichen sucht: Vom sommerlich-unkoplizierten Spaßmacher bis hin zum Spitzenchampagner auf internationalem Niveau, Frédéric Maletrez deckt die die ganze Welt des Champagners ab. Wir sind sehr beeindruckt und glücklich, mit ihm mit zusammenarbeiten zu dürfen.

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Gaidoz Forget

Luc und seine Tochter Bertille leiten dieses familiengeführte Champagnerhaus bereits in vierter Generation. Mitten im Herzen der Montagnes de Reims gelegen werden hier in Ludes auf einer Fläche von fast 10 Hektar - überwiegend Premier Cru Lagen - durchschnittlich 80.000 Flaschen pro Jahr in bester handwerklicher Tradition hergestellt.

Gaidoz Forget verwendet alle drei Hauptrebsorten der Champagne, also Chardonnay, Pinot Noir, hauptsächlich aber - und das ist ungewöhnlich - Pinot Meunier. Die Meunier verleiht vielen Cuvées des Familienbetriebs eine größere Aromenbreite, oft auch mit Einschlägen von exotischen Früchten, Nüssen, Kaffee und auch etwas Rauch. Sehr individuell, sehr gut.

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Christian Vollereaux et Fils

Wir trafen David und seine Frau Stéphanie kurz vor Silvester in Reuil, wo beide die 4,5 Hektar des 1976 gegründeten Weingutes als Récoltant Manipulant bewirtschaften, also ausschließlich eigene Trauben vinifizieren. Ein Familienbetrieb in dritter Generation. Die Lagen mir den drei Champagnerrebsorten befinden sich alle in der Nähe von Epernay, genauer: Vallée de la Marne, Cote de Blancs und Montagne de Reims. Die unterschiedlichen Böden und Mikroklimata ermöglichen Christian und Stéphanie, unterschiedliche Stilistiken auf die Flasche zu bringen, sei es als reinsortige Abfüllung, oder als Cuvée. Den Stil des Hauses beschreibt Stéphanie mit einem Wort: Pep! Und David ergänzt: Finesse und Frische, Authenzitiät und Kraft, so soll sein Winzerchampagner schmecken. Die unvergleichliche Frische in seinen Champagnern erhält David, indem er in temperaturgesteuerten Edelstahltanks bei allen seinen Weinen auf die zweite Gärung (Malolaktik) verzichtet. Daher gilt für alle Champagner von Stéphanie und David: frische, lebendige Säure und jede Menge Apfel in Geruch und Geschmack. Wir empfehlen die Champagner von Chriatian Vollereaux et Fils daher: Als Apéritif. Als Speisenbegleiter, wenn eine frische Säure benötigt wird. Statt eines Sorbets zwischendurch. Zur Erfrischung am Schluß. Und wieder von vorne...

Pierre Moncuit

Champagne Pierre Moncuit ist vor allem die Erfolgsgeschichte von Nicole Moncuit. Den mitten im legendären Terroir in Mesnil sur Oger gelegenen Betrieb übernahm sie 1977 als technische Direktorin. Hier im Herzen der Côte des Blancs besitzt das Haus eigene Rebberge, vorwiegend in Grand Cru Lagen, betockt fast ausschließlich mit Chardonnay und einer kleineren Menge Pinot Noir. Nicole ist passionierte Winzerin durch und durch, sowohl im Weinberg, als auch im Keller. Tochter Valérie und Nicoles Bruder Yves sind weitere Erfolgsgaranten.

Der Stil von Champagne Pierre Moncuit ist gepägt von Leichtigkeit, Lebendigkeit und Eleganz - feine Frucht und Mineralität in perfekter Balance sind das Markenzeichen. Die weißen Champagner werden ausschließlich als reinsortige Chardonnays, also als Blanc de Blancs, ausgebaut. Dazu wird aus Pinot Noir/Chardonnay der großartige Rosé Grand Cru vinifiziert. Sie alle eignen sich als perfektee Apéritifs und zu feinen Fisch- oder Meeresfrüchtegerichten.

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André Boever

(Groß-)Vater Gaston Boever hatte einen Traum: er wollte eine Lagerstätte mit idealer und konstanter Temperatur schaffen, im Sommer wie im Winter, um künftig seinen Champagner sorgfältig ausbauen und aufbewahren zu können. Bereits kurz nach dem Krieg begann er gemeinsam mit seiner Frau Paulette, die ersten Flaschen unter der Marke Gaston Boever zu vermarkten. Und er begann mit dem Bau eines Champagnerkellers in den Kreidefelsen.

Sohn André bekam diese Leidenschaft für Champagner schon früh in die Wiege gelegt. Er half schon als 10jähriger kleiner Bub seinem Vater beim Graben des Kellers, mit 19 Jahren pflanzte er dann seinen ersten Weinstock. 54 Jahre später ist diese Rebe inzwischen die älteste des Weinbergs „Les Plantels“.

Diese Geschichte dieses Champagnerhauses ist vor allem also eine menschliche Geschichte, eine Familiengeschichte, eine Geschichte der Liebe zum eigenen Weinberg, zum eigenen Champagner.

André - von Vater mit allen Kenntnissen zur Champagnerbereitung ausgestattet - gründete 1974 mit seiner Frau Marinette die Marke André Boever. Und beide gaben das Familienerbe vor einigen Jahren stolz in die Hände von Hervé und Franck. Die beiden Söhne erinnern sich ebenfalls gut, als sie mit 9 und 14 Jahren ihre ersten Rebstock pflanzten - entlang des Chemin des "Tomassines". Und sind so Garanten für Kontinuität der handwerklichen Qualität von Champagne André Boever - in dritter Generation einem Familienbetrieb par excellence.

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Waris-Larmandier

Marie-Hélène Waris-Larmandier leitet den kleinen Familienbetrieb in Avize seit 2010 gemeinsam mit ihren drei Kindern Jean-Philippe, Pierre-Louis und Inès sowie dem Bruder François und Neffe Vincent. Auf 7 ha wird biodynamisch (nicht zertifiziert) überwiegend Chardonnay für die Spezialität des Hauses, den Blanc de Blancs, angebaut. Waris-Larmandier verfügt über fünf Lagen, überwiegend Grand Cru (Chouilly, Cramant, Avize, Oger und Mesnil-Nur-Oger) auf drei verschiedenen Böden. (La Côte des Bar, la Côte des Blancs und la Montagne de Reims)

Marie-Hélène liefert mit ihrem Team regelmäßig Spitzenleitungen ab, die bei Wettbewerben hervorragend abschneiden. In der französischen Weinbibel "Guide Hachette" zählt sie regelmäßig zu den besten Erzeugern Frankreichs.

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